Veranstaltungen

Hier finden Sie Veranstaltungen des Vereins Frauen helfen Frauen - HTK e.V.


Jubiläum – 40 Jahre Frauenhaus und 35 Jahre Beratungsstelle


Hinter uns liegen viel Arbeit, viel Kraftaufwendung und der Kampf um bedeutende Frauenrechte geht weiter. Darauf wollen wir mit unseren Jubiläumsveranstaltungen aufmerksam machen: gemeinsam, solidarisch und feministisch.

Wir laden alle Interessierten herzlich ein:

 

 

 

Lesung und Autorinnengespräch zum Buch „Die stille Gewalt – wie der Staat Frauen alleine lässt“ mit der Berliner Rechtsanwältin und Autorin Asha Hedayati

•    Wann: Donnerstag, 8.05.2025
•    Uhrzeit: 19 Uhr 
•    Wo: Portstrasse Jugend und Kultur, Hohemarkstrasse 18, 61440 Oberursel

Moderation: Anita Djafari

Der Eintritt ist frei.

Wir bitten um Anmeldung: 
beratungsstelle@frauenhaus-oberursel.de

Pressetext zur Veranstaltung

Kinoabend zum Kampf um das Frauenwahlrecht in der Schweiz

Im Rahmen des Dienstagsabendkinos und dem gemütlichen Ambiente im großen Saal der Portstrasse, wird es einen Film zu sehen geben, der den Kampf um das Frauenwahlrecht in der Schweiz in den 1970 ern Jahren zeigt.

•    Wann: Dienstag, 13.05.2025 
•    Uhrzeit: 20 Uhr 
•    Wo: Portstrasse Jugend und Kultur, Hohemarkstrasse 18, 61440 Oberursel

Der Eintritt kostet 4 Euro. Der Titel kann im Portstrasse erfragt werden.

Im Schweizer Spielfilm von Petra Volpe aus dem Jahr 2017 beginnen sich Frauen Anfang der  1970er Jahre in ihrem Heimatdorf für das Frauenwahlrecht einzusetzen.

Die junge Hausfrau und Mutter Nora wohnt 1971 mit ihrem Ehemann Hans, ihren zwei Söhnen sowie dem missmutigen Schwiegervater Gottfried in einem kleinen, friedlichen Dorf im Appenzellerland. Dort, in der Schweizer Idylle, ist fast gar nichts oder nur wenig von den sozialen Umwälzungen auf der Welt zu spüren, die sich seit der 68er-Bewegung ereignen, und auch Noras Leben blieb davon unberührt. Es herrscht ganz im Gegenteil die Meinung, Emanzipation sei ein Fluch, eine Sünde gegen die Natur und die göttliche Ordnung.

Als Nora wieder anfangen möchte zu arbeiten, verweigert ihr Mann die Erlaubnis und beruft sich dabei auf das Ehegesetz, das die Frau verpflichtet, sich um den Haushalt zu kümmern. Obwohl sie ein ruhiger Mensch ist, der sich alles gefallen lässt, erwacht jetzt Noras Widerstand. Sie beginnt feministische Literatur zu lesen, enge Jeans und wilden Pony zu tragen und besucht mit anderen Dorffrauen in Zürich eine Frauendemo sowie einen Workshop für sexuelle Befreiung.

Als die Frauen sich, öffentlich und kämpferisch, für das Stimmrecht der Frauen in der Schweiz einsetzen und zu einem Streik aufrufen, gerät der Dorf- und Familienfrieden gehörig ins Wanken.

Es gibt ein Happy End, denn am 7. Februar 1971 war die Zeit dann tatsächlich reif: die Schweizer gestanden den Schweizerinnen das Stimm- und Wahlrecht zu, als zweitletztes Land in Europa. Der Kanton Appenzell Innerrhoden musste 1990 per Bundesgerichts-Entscheid dazu gezwungen werden.


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Ein großes DANKE geht an unsere Fundraising - Gruppe, an Portstrasse Jugend und Kultur und die Buchhandlung Libra in Oberursel. Außerdem danken wir dem Deutschen Frauenring e.V. - Ortsring Oberursel für die Spende.

 

Wir freuen uns auf Euch / Sie.


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