Das Frauenhaus und die Beratungsstelle

Der Verein "Frauen helfen Frauen" wurde 1980 mit dem Ziel gegründet, Gewalt gegen Frauen öffentlich zu machen. Aufgabe des Vereins ist es, Frauen, die von körperlicher, seelischer und/oder sexueller Gewalt bedroht oder betroffen sind, zu beraten und zu unterstützen.

 

 


Wenn Sie Unterstützung benötigen, wenden Sie sich an das Frauenhaus 06171- 51600 oder an die Beratungsstelle 06171- 51768.


Telefonische Beratung

"Ein Gespräch ist ein Anfang"

06171 - 51768

Persönliche Gespräche

Wir können Ihnen helfen

Oberhöchstadter Straße 3

61440 Oberursel

Schutz im Frauenhaus

"Häusliche Gewalt ist mehr als Schläge"

06171-51600


Werden Sie geschlagen, getreten, geohrfeigt, gewürgt? Sie erleben körperliche Gewalt!

Werden Sie vergewaltig und/oder sexuell genötigt? Sie erleben sexuelle Gewalt!

Werden Sie telefonisch belästigt, bedroht, beleidigt, gedemütigt oder in der Öffentlichkeit "schlecht gemacht"? Sie erleben seelische Gewalt!

Werden Sie daran gehindert, arbeiten zu gehen oder über eigenes Geld zu verfügen? Sie erleben ökonomische Gewalt!

Werden Sie isoliert und dürfen keine Freund*innen oder andere Kontakte haben? Sie erleben soziale Gewalt!


Häusliche Gewalt

Gewalt durch aktuelle oder ehemalige Ehe- oder Lebenspartner wird als häusliche Gewalt bezeichnet. Opfer von Partnerschaftsgewalt sind zu 80 Prozent Frauen. Mehr als 51 Prozent von ihnen haben in einem gemeinsamen Haushalt mit dem Tatverdächtigen gelebt. Das zeigt die aktuelle Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS). Demnach wurden 2016 insgesamt 133.080 Personen erfasst, die Opfer von Partnerschaftsgewalt wurden. Knapp 109.000 Opfer waren weiblich. Die PKS erfasste folgende versuchte oder vollendete Delikte gegen Frauen: www.bmfsfj.de

  • Vorsätzliche, einfache Körperverletzung: über 69.700
  • Bedrohung: über 16.700
  • Gefährliche Körperverletzung: rund 11.900
  • Stalking: über 7.600
  • Mord und Totschlag: 357

Frauen mit und ohne Migrationshintergrund können häusliche Gewalt erleben. Gewalt an Frauen hat viele Gesichter und kann körperliche, psychische, sexuelle, seelische, ökonomische und soziale (Isolierung) sein. Jede vierte Frau in Deutschland ist zumindest ein Mal in ihrem Leben davon betroffen.

Bei Frauen mit Migrationshintergrund kommt hinzu, dass sie in der Regel über wenige oder sogar keine soziale Kontakte oder Netzwerke, die sie in dieser Situation unterstützen verfügen. Die Sprachbarrieren und der Aufenthaltsstatus, wie auch die traditionellen Rollenbilder in der Familie und Probleme der Existenzsicherung spielen dabei eine sehr große Rolle.  Aus diesen Gründen bleiben viele Frauen bei ihrem Partner und müssen Misshandlungen erleiden.

Für Frauen, die Gewalt erleben ist das eine Erfahrung, die nicht nur im Körper, sondern auch in der Seele tiefe Verletzungen hinterlässt. Das kann in der Folge die Ursache für verschiedene Erkrankungen wie Herz-, Kreislauferkrankungen, Depressionen, Angststörungen, Erkrankungen des Verdauungssystems, gynäkologische Erkrankungen oder ein Grund für Fehl- und Frühgeburten sein: www.frauenhauskoordinierung.de


NOTRUFNUMMER / EMERGENCY CALL: 06171-51600


Sie können uns unterstützen – mit einer Spende:

Frauen helfen Frauen HTK e.V.
Taunus Sparkasse – IBAN: DE 25 5125 0000 0007 099215 – BIC: HELADEF 1 TSK

 

 

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